RaspberryPi 3 - Teil 4

Raspberry Pi 3 – Bilder einfangen

Und weiter gehts… Jetzt ist die Funktion der Webcam dran und damit das automatische knipsen von Bilder. Dank der neuen Raspberry Cam V2, sind jetzt 8MP Aufnahmen möglich. Allgemeine rund um Information gibt es hier beim Raspberry Guide http://raspberrypiguide.de/howtos/raspberry-pi-camera-how-to/.

Webcam Verzeichnis mit Windows zugreifen

Damit ich die Aufnahmen mir auch ganz einfach im Netzwerk anschauen kann (https://www.garron.me/en/go2linux/share-files-windows-linux-samba-no-password.html und https://skeleter.wordpress.com/2014/04/09/raspberry-pi-dateifreigabe-im-netzwerk), muss zuvor noch Samba (https://de.wikipedia.org/wiki/Samba_(Software))installiert werden. Das geht recht fix mit dem folgenden Einzeiler

Danach noch ein Webcam Verzeichnis mit der ersten Zeile erstellen und dann gleich die Berechtigungen mit der nächsten Zeilen anpassen.

Jetzt noch die aktuelle Samba Konfiguration sichern. Dann die smb.conf mit nano editieren und die nächsten Zeilen ans Ende der Datei einfügen. Die Konfiguration besagt lediglich, das der Pfad (/media/webcam) öffentlich einsehbar und beschreibar ist. Der Zugriff ist ohne Benutzer/Passwort möglich (guest ok = yes).

Zum Abschluss einmal Samba neu starten und schon kann von einem Windows Rechner auf das Verzeichnis zugegriffen werden.

Kamera LED deaktivieren

Im Auslieferzustand wird bei jeder Aktion der Kamera, immer die rote LED neben dem Objektiv aktiviert. Da die Kamera zukünftig im Außenbereich montiert wird, benötige ich dieses optische Feedback nicht. Im Test war es sogar so hinderlich, das es in einem geschlossenen Gehäuse sogar reflektiert wurde und somit ein rot Stich zu sehen war. Daher gilt es jetzt erst einmal die Kamera LED zu deaktivieren (

Damit das ganze gleich Funktioniert, ist ein Neustart nötig.

Das erste Bild

Mit einem einfachen Einzeiler http://www.amateurfunk-klippeneck.de/picampage wird die Funktion getestet.

Zum Glück ist ein Zugriff via Netzwerk möglich und somit ist Überprüfung des Test recht schnell möglich.

Mit der nächsten Zeile wird das ganze noch etwas individueller. Die JPG Komprimierung wird auf 80% festgelegt, 500ms Wartezeit bis das Bild erstellt wird, die Schärfe wird auf 10 fixiert, Automatische Belichtung und Automatischer Weißabgleich. Zum erweiterten Test wird das allemal reichen. Die ganzen Parameter müssen jedoch individuell angepasst werden. Eine Übersicht der Paramter gibt es hier https://jankarres.de/2013/05/raspberry-pi-raspistill-und-raspivid-parameter.

Aufnahmen individualisieren

Mit Imagemagick existiert ein mächtiges Command Line Tool, um die Aufnahmen nachträglich anzupassen. Dies muss erst einmal wie folgt installiert werden.

Gleich weiter ein einfacher Test, indem die jetzt erstellte Aufnahme verkleinert wird.

Aufnahmen automatisieren

Und wie so oft… Das ganze natürlich automatisieren… wieder mal ein Script dazu erstellen…

Der Inhalt sieht viel aus, ist jedoch gar nicht mal so viel. Kurz notiert passiert folgendes… Bild erstellen mit Datum und Uhrzeit, Seiten abschneiden und neu speichern, Auslesen der Messwerte in Variablen, Einblenden einer Textzeile u.a. mit den Variablen, verkleiner, kopieren, kopieren in neue Datei, FTP Upload.

Tja und wer hätte es gedacht und wieder einmal muss das Script für die Ausführung noch das +x Flag gesetzt werden.

Die Vollendung der Automatisierung passiert dann via Crontab. Hier im Beispiel zur vollen Stunde in der Zeit von 6 – 18 Uhr.

voilà! Jetzt landen automatisch die Aufnahmen auf dem FTP Server. Natürlich ist viiiiiel Spielraum bei der Verwendung von Imagemagick möglich und Kreativität sind nicht wirklich Grenzen gesetzt.

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